MEIN BESUCH AUF DER
BAUHAUS WOMEN’S NIGHT

… und warum ich ziemlich enttäuscht war

Bauhaus Women's Night

Vor 2 Wochen (ja, ich bin etwas spät dran) war ich auf der Bauhaus Women’s Night, um mich ein wenig weiterzubilden. Ich bin mir gar nicht mehr sicher, wo ich es gesehen habe, aber die Idee auf der Bauhaus Women’s Night einen Abend im Baumarkt zu verbringen und dort herumzuwerkeln, hat mich sofort begeistert!

Ich dachte, vielleicht nehme ich am Ende sogar ein schönes, selbstgebautes Objekt mit nach Hause oder bekomme Tipps, wie ich mein nächstes größeres DIY-Vorhaben (ein Kopfteil für unser BRIMNES Bett) angehe. Denn schließlich war der Abend als „Heimwerkerkurs“ angekündigt. Leider war das nicht Ziel des Veranstalters.

  • Termin

    29.06.2017 | 20:00 – 23:00 Uhr

  • Kosten

    0 € | die Teilnahme ist komplett kostenlos

  • Versorgung

    alle Materialien und Werkzeuge werden gestellt
    es gab Knabberkram, Sekt, Selters & Säfte

Das Marketing hat funktioniert – die Erwartungen waren entsprechend hoch

Wie eben schon erwähnt, der Abend war als Heimwerkerkurs angekündigt. Frauen sollten sich an Materialien wie Parkett, Fliesen, Tapeten und mehr heranwagen um Berührungsängste zu verlieren und handwerkliches Wissen schnell umsetzen zu können. Ausprobieren und selber umsetzen sollte auf jeden Fall Bestandteil des Abends sein. Dazu war eine „Lounge“ mit Snacks und Getränken angekündigt, in der zwischendurch entspannen werden könnte.

Die Anmeldung war super easy. Über die Seite mit den Terminen einfach das BAUHAUS in der eigenen Stadt rausgesucht (in meinem Fall die ganz neue & riesige Filiale in München-Freimann), ein paar Daten zur eigenen Person angegeben und schon bekommt man die Bestätigungsmail.

Vor ca. einer Woche wurde ich dann sogar nochmal angerufen um mir die 7 verschiedenen Workshops mitzuteilen. Da war die Vorfreude natürlich direkt noch größer! Diese Themen sollte es geben:

1 | Elektronik (Lampen anbringen, Kabel erkennen, etc.)
2 | Boden verlegen (Parkett, Fliesen, etc.)
3 | Wandfarben
4 | Tapeten
5 | Regale bauen & Bohren
6 | Dekoration
7 | Wände einziehen & verputzen

Für mich stand der erste Kurs direkt fest: Elektronik! Wenn es nach den letzten Umzügen nämlich an das Anbringen der Lampen ging, hieß es immer „Papaaaa, kommst du mal?“. Das sollte sich jetzt ändern. Schließlich lebe ich mittlerweile knapp 1000 km von Papa entfernt.

Passend zum geplanten Bettkopf hätte ich als 2. Kurs den Regal-Kurs gewählt, denn was für Regale bei Planung und Zuschnitt gilt, hätte sich bestimmt auch gut für Bett-Kopfteile anwenden lassen.

Wer hoch steigt, kann tief fallen…

Doch leider ist es wie so oft: je höher die Erwartungen umso größer die Enttäuschung. Begrüßung und Umtrunk waren nett. Die etwas „rustikale“ Gestaltung mit Sekt aus Plastikbechern sowie Käse-Stängle und Party-Knabber-Mix direkt aus der Verpackung hat mich gar nicht gestört. Das passte zum Bauhaus- Ambiente. Schließlich sieht es beim Renovieren auf der heimischen Baustelle auch nicht anders aus.

Was dann aber statt der angekündigten Workshops folgte, waren Produktvorstellungen mehrerer Firmen, deren Produkte im Bauhaus käuflich zu erwerben sind. Weder das Thema „Lampen anbringen“ noch „Regale bauen“ war im Angebot.

Stattdessen habe ich mir zunächst zeigen lassen, wie man Styroporplatten in Beton- oder Kupfer-Optik an die Wand bringt. Ich durfte zwar die Wand spachteln, aber so richtig viel gelernt habe ich nur über das Produkt und nicht die eigentliche handwerkliche Tätigkeit.

Anschließend ging es noch 2 Löcher in die Wand bohren (damit man den Unterschied zwischen den vorgestellten Maschinen merkt) und beim Verlegen von Laminatreihen zugucken.

Dabei sein ist alles

Letztendlich muss ich sagen, hatte ich einen schönen Abend, aber habe leider nicht das mitnehmen können, was ich gern mitgenommen hätte. Stattdessen durfte ich aber einen süßen Hammer mit eingebautem Flaschenöffner im Goodie-Bag mitnehmen. Das ist doch auch etwas 🙂

Trotzdem wird das Bauhaus sich über meinen Besuch freuen, denn ich muss unbedingt nochmal durch die Gänge bummeln und mich inspirieren lassen, denn das neue Bauhaus in München Freimann hat einiges an Einrichtungs- und Gestaltungs-Ideen zu bieten und wird bestimmt alles, was wir für unseren bevorstehenden Umzug brauchen, parat haben.

Mit diesem Wissen und den abgespeckten Erwartungen, kann ich trotzdem empfehlen, sich den Abend mal anzugucken (vielleicht mit ein paar Freundinnen) und dann bin ich gespannt auf eure Erfahrungsberichte.

  • Fazit

    •  nette Gelegenheit für einen etwas anderen Mädelsabend
    • Produktvorstellungen statt echte Workshops
    • für Ideen und Anregungen geeignet, aber wenig Wissensvermittlung

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